- Bewegende Zeitzeugenberichte eines unbekannten Kapitels deutsch-polnischer Geschichte
- Erstmals ausführliche Dokumentationen über das Schicksal zahlreicher geraubter Kinder
- Ein wichtiger Beitrag zu den Beziehungen Deutschlands und Polens
- Verlag Herder
- 1. Auflage 2020
- Kartoniert
- 368 Seiten
- ISBN: 978-3-451-38563-6
- Bestellnummer: P385633
Ein verdrängtes Verbrechen
Die Beziehungen zwischen Deutschland und Polen werden bis heute durch die deutschen Verbrechen in Polen während des Zweiten Weltkriegs geprägt. Dass vermutlich Zehntausende polnische Kinder von den Nazis nach Rassekriterien ausgesucht, geraubt und „eingedeutscht“ wurden, ist vielen Menschen in beiden Ländern gar nicht bewusst. Kaum ein anderes Thema in der deutsch-polnischen Geschichtsforschung weist so viele weiße Flecken auf. Viele der Betroffenen leben noch heute, ohne ihre wahre Identität zu kennen.
Dieses Buch versammelt erstmals zahlreiche erschütternde Berichte von geraubten Kindern, eine einzigartige Sammlung. Die Polnisch-Redaktion der Deutschen Welle und das polnische Internetportal Interia starteten dazu ein gemeinsames multimediales Projekt mit dem Namen „Geraubte Kinder“.
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